Ich habe mein 3-wöchiges Praktikum in einer Jugendherberge, in Österreich (Kössen), als Hotelfachfrau gemacht. Mein Klassenlehrer hat für mich und meine Klassenkameradin eine kostenlose Hin- und Rückfahrt mit dem Bus organisiert. Vor Ort hatten wir zwei Ansprechpersonen und sind zusammen in einem Zimmer in der Jugendherberge untergebracht worden. Dort haben wir jeden Tag Verpflegung bekommen und zusätzlich 200 € Taschengeld.
Am Ersten Tag sind auch einige Schulklassen angekommen. Aus diesem Grund war unser Chef, auch Hausvater genannt, ein bisschen im Stress und konnte uns somit erst später am Tag unseren Zimmerschlüssel geben. Den Rest des Tages durften wir ankommen und uns entspannen. Am nächsten Tag erhielten wir eine Einweisung in die Tätigkeiten des „Kioskverkaufs“. Diesen sollten wir für die gesamte Dauer unseres Praktikums betreuen und jeden Tag mittags und abends jeweils eine Stunde öffnen. Außerdem haben wir an manchen Tagen in der Küche geholfen. Jede Woche wurden die Schulklassen ausgetauscht. Meistens geschah das am Wochenende. Zwischen der Abfahrt und der Ankunft mussten alle Zimmer des Hauses gereinigt werden. Auch hierbei haben wir das Personal vor Ort tatkräftig unterstützt. Das war allerdings sehr anstrengend, da wir sehr viel und lange saugen mussten. In unserer Freizeit durften wir auf der Piste Skifahren. Hierfür haben wir einen Skipass und Skier bekommen.
Am Anfang war ich noch ein bisschen aufgeregt, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt aber die Leute in der Jugendherberge waren sehr nett und die Stimmung war sehr relaxed. Meine Erwartungen an das Praktikum waren, dass ich am Ende weiß, wie ein Hotel organisiert bzw. geleitet wird und ob dieser Beruf auch wirklich etwas für mich wäre oder nicht. Beide Erwartungen wurden erfüllt, denn ich weiß jetzt sowohl was in dem Beruf Hotelfachfrau auf mich zukommen würde, und ich weiß, dass der Job als Hotelfachfrau nichts für mich ist. Das liegt teilweise auch daran, dass ich ungern an meinem Arbeitsplatz wohnen würde.

 Clara, 9 M